5409 Stimmen – Ein deutliches Votum für das Freibad Ellenz-Poltersdorf

„5409“ - so viele Unterstützer beteiligten sich in den vergangen vier Wochen bei der Unterschriftenaktion der Bürgerinitiative „Unser Freibad muss bleiben!“.

Im Rahmen eines öffentlichen Pressetermins wurden diese nun ihrer Bestimmung übergeben und an Verbandsbürgermeister Helmut Probst, im Beisein der Beigeordneten und der Fraktionsvorsitzenden übergeben.

 

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Gastronomen und Touristen waren gekommen und formulierten auf Plakaten und Bannern ihren Wunsch für den Erhalt des Bades.

In ihrer Petition fordert die Bürgerinitiative (BI) den Ersatz der Wärmepumpe, um einen Badebetrieb im Jahr 2015 und darüber hinaus sicherzustellen.

Ab Januar 2015 darf das Kältemittel, mit dem derzeit noch die alte Wärmepumpe des Bades betrieben wird, nicht mehr verwendet werden, da es FCKW enthält.

BI-Sprecher Gerhard Fuhrmann begrüßte die Anwesenden und zeigte auf, welche Motivation zur Gründung der BI führte. „Das Freibad war in den vergangenen 40 Jahren immer ein willkommener Werbeträger für die Region und Gäste haben diese Attraktion immer gerne angenommen. Das Bad ist ein Bestandteil des Ferienlandes Cochem“, so Fuhrmann. „Unser Bad muss bleiben; dieser festen Überzeugung sind nicht nur wir, die Mitglieder unserer Bürgerinitiative, sondern auch tausende Bürgerinnen und Bürger aus der Region und Touristen, welche dieses herrliche Bad zu schätzen wissen. Wir möchten keines der drei Bäder in unserer Verbandsgemeinde in Frage stellen, sondern diese vielmehr als eine Art Bädergemeinschaft sehen“, betonte er weiter.

Mit einem deutlichen Appell an die Entscheidungsträger übergaben Bernd Cornely und Gerhard Fuhrmann den gefüllten Petitionsordner an den VG-Chef mit der Bitte als gewählte Amtsträger, das Begehren der Bürgerinnen und Bürger zu hören und damit ein positives Handeln für das Freibad herbeizuführen.

Probst nahm die Stimmen entgegen und betonte: “Ich war immer für den Erhalt dieses Bades hier in Ellenz-Poltersdorf, aber nicht nur dafür, sondern auch für den Erhalt der beiden anderen Bäder in Treis-Karden und Cochem. Wir werden im Rat entscheiden müssen, ob wir in der Lage sein werden auf Dauer drei Freibäder zu unterhalten.“

Die Bitte von BI-Sprecher Bernd Cornely, ein Gespräch im engeren Kreise zur Erörterung der Gesamtsituation und zur Darstellung transparenter Zahlen, griff der Verbandsbürgermeister zustimmend auf.

Weitere Informationen zur Bürgerinitiative „Unser Freibad muss bleiben!“ finden Sie HIER.



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