Floriansjünger Ellenz kümmern sich um die Pflege und Unterhaltung des Wanderweges „Erlebnis Moselkrampen“

Im Jahr 2004 wurde von der Ortsgemeinde Ellenz-Poltersdorf zusammen mit den Nachbargemeinden Beilstein, Bruttig-Fankel und Ernst der Rundwanderweg „Erlebnis Moselkrampen“ angelegt. Im Moselkrampen umschlingt die Mosel die Ortschaften in enger Biegung. Die durch den Fluss  und den Weinbau geprägte Landschaft  gehört zu den schönsten und beeindruckendsten Naturlandschaften im WeinKulturLand Mosel.
 

Die Truppe der „Floriansjünger“ Ellenz nach getaner Arbeit.Der Erlebnisweg Moselkrampen erschließt dem Wanderer dabei in teils schwindelnder Höhe über schmale Pfade und Wege durch die Weinberge, Steillagen des „Rosenberges“, der „Götterlay“ und die Ortschaften in ständiger Blickbeziehung zur Mosel begeisternde Ein- und Ausblicke in die Natur und Landschaft. Auf dem einheitlich mit einem Projektlogo und einer einheitlichen Beschilderung ausgestatteten Pfad erreicht der Wanderer atemberaubende Aussichtspunkte.

Er erhält Informationen zum Weinbau, zu Trockenmauern, zur Tier- und Pflanzenwelt, Bau- und Kunstdenkmälern, Moselschleuse mit Kraftwerk, zum heimischen Wild, Kupferbergbau und vielen weiteren Themen. Historische Ortsrundgänge in Ellenz-Poltersdorf und den Nachbargemeinden laden zum Kennenlernen der Ortschaften ein. Der gesamte Rundweg ist rd. 10 km lang.

Bei der Anlegung des Wanderweges durch die brachliegenden und stark verbuschten ehemaligen Weinberge im Abschnitt „Stierbach“ haben die „Florians-Jünger Ellenz“ fleißig mit Hand angelegt. In zahlreichen Arbeitseinsätzen wurden Freistellungsarbeiten durchgeführt und schließlich der heute vorhandene Zickzackpfad zur Überwindung des Höhenunterschiedes vom Stierbachweg bis zur  Anhöhe (Aussichtspunkt) angelegt. Um den Pfad dauerhaft begehbar zu halten, sind jährliche Freistellungs- und Wegebauarbeiten erforderlich. Die „Florians-Jünger Ellenz“ haben hierfür die Patenschaft übernommen. Am Samstag, dem 30.03.2013, war es wieder so weit. Um 09:00 Uhr startete die Aktion „Mier giehn wirra Peetsche bottse“. Mit vereinten Kräften wurden der Hang hoch zum Stierbachskopf mittels Freischneider abgemäht, Bäume und Äste zurückgeschnitten und der Pfad nachgegraben, damit er rechtzeitig zum Saisonbeginn wieder für unsere Feriengäste und alle einheimischen Wanderfreunde gefahrlos begehbar ist.

Redaktion

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